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Bestes Treasury-Management-System für Dynamics 365 und Business Central

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Best TMS for Microsoft Dynamics 365. Blog by Embat

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Business Central eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen mit einer einfachen Kontenstruktur, bietet jedoch keine native Multi-Bank-API-Anbindung. Dynamics 365 Finance verfügt über umfangreichere Funktionen, stößt aber bei komplexen Treasury-Anforderungen an seine architektonischen Grenzen. In beiden Systemen laufen das Darlehensmanagement und das operative Cash-Management getrennt voneinander, sodass die Steuerung von Finanzierungsfazilitäten meist außerhalb des ERPs stattfinden muss. Eine vernetzte Treasury-Plattform integriert sich bidirektional mit Dynamics via API und verbindet sich gleichzeitig mit dem Bankenpool. Dadurch erhalten Finanzteams Einblicke in die Liquidität in Echtzeit sowie automatisierte Workflows.

Wenn Sie das beste Treasury-Management-System für Dynamics 365 suchen, stehen Sie vor einer grundlegenden Frage: Können native ERP-Module Ihre Anforderungen decken – oder brauchen Sie eine dedizierte Treasury-Plattform? Die Antwort hängt maßgeblich von der betrieblichen Komplexität ab.

Dynamics 365 Finance vs. Business Central: Was ändert sich fürs Treasury?

Die beiden ERP-Flaggschiffe von Microsoft sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, und das merkt man an den Treasury-Funktionen. Beide beherrschen die grundlegende Bank- und Cash-Buchhaltung solide.

Business Central im Mittelstand

Business Central richtet sich an kleine und mittelständische UnternehmenEs deckt die buchhalterischen Grundlagen ab, darunter das Hauptbuch, Kreditoren und Debitoren, die Bankkonteneinrichtung sowie ein grundlegendes Bankabstimmungsmodul. Diee Funktion zur Bankkontoabstimmung gleicht Einträge in den Systemkonten mit importierten Kontoauszügen ab und bucht Salden, damit Finanzverantwortliche diese einsehen können. Zudem ist ein Cashflow-Prognose-Diagramm integriert, welches optional durch , optional Azure AI, zugänglich über das Accountant Role Centre, unterstützt wird.

Tausende mittelständische Unternehmen weltweit nutzen Business Central für ihre Prozesse. Im DACH-Raum setzen vor allem das produzierende Gewerbe und wachstumsorientierte Firmen auf diese Lösung.

Dynamics 365 Finance im Großunternehmen

Dynamics 365 Finance zielt auf größere Konzerne ab und umfasst ein wesentlich umfangreicheres Cash- und Bank Management-Modul.

Es deckt Bankkontenverwaltung, Einzahlungsbelege, Schecks, Wechsel, Schuldscheine sowie eine erweiterte Bankabstimmung mit konfigurierbaren Importprozessen und Abgleichregeln ab. Ergänzend stehen Werkzeuge für die Cashflow-Prognose zur Verfügung, die anstehende Zahlungsflüsse analysieren. Hinzu kommt eine zentralisierte Zahlungsabwicklung für Kreditoren und Debitoren über verschiedene Konzerngesellschaften hinweg.

Dynamics 365 Finance kann mehr als Business Central, aber auch hier wächst die Treasury-Funktion irgendwann aus der Plattform heraus, nämlich oft, sobald Organisationen international expandieren oder Cash-Pooling-Strukturen implementieren.

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Gemischte ERP-Landschaften und Multi-Entity-Konzernstrukturen

Organisationen mit mehreren juristischen Einheiten landen häufig in gemischten ERP-Landschaften: Einige Tochtergesellschaften nutzen Business Central, die Muttergesellschaft läuft auf Dynamics 365 Finance und hinzu kommen Legacy-Systeme aus  zugekauften Unternehmen. Private-Equity-finanzierte Mittelständler und Post-Merger-Integrationen stehen regelmäßig vor dieser Herausforderung. Infolgedessen fehlt oftmals eine zentrale Datenquelle für den Kassenbestand, Abstimmungsprozesse verlaufen inkonsistent und Liquiditätspositionen lassen sich nicht in Echtzeit konsolidieren.  Laut Deloitte Global Corporate Treasury Survey 2024 legen mittlerweile 49% der Treasury-Teams Wert auf Skalierbarkeit bei der Technologieauswahl, gegenüber 39% im Jahr 2022 — eine direkte Reaktion auf dieses Problem.

Die Grenzen der Standardfunktionen jeder Suite

Dynamics 365 und Business Central sind leistungsstarke Buchhaltungssysteme. Corporate Treasury und operative Buchhaltung sind jedoch zwei fundamental unterschiedliche Disziplinen.

Business Central: Kontoauszüge, Bankabstimmung und Cashflow-Prognose

Die Abstimmungsfunktionalität von Business Central hat sich verbessert, dennoch bleiben erhebliche Lücken bestehen. Bankfeed-Integrationen erfordern meist Konnektoren von Drittanbietern oder manuelle CSV-Importe, da eine API-native Multi-Bank-Konnektivität in Echtzeit nicht standardmäßig eingebaut ist. Die Cashflow-Prognose mit Azure AI funktioniert in Cloud-Deployments und braucht Azure AI, das Sie aktivieren müssen. Die Qualität hängt jedoch maßgeblich von den zugrundeliegenden Daten ab, die nicht automatisch alle Cashflow-Treiber einer komplexen Unternehmensgruppe konsolidieren.

Da Business Central um einzelne juristische Einheiten herum aufgebaut ist, erfordert die Konsolidierung der Kassenbestände über Tochtergesellschaften hinweg oft aufwendige Workarounds. Es fehlen zudem natives FX-Risikomanagement, ein strukturiertes Intercompany-Netting sowie die Verwaltung von Bankbeziehungen zur Verfolgung von Kreditlinien und Covenant-Compliance.

Dynamics 365 Finance: Was vorhanden ist und wo Lücken zu finden sind

Dynamics 365 Finance bietet mehr Funktionen, doch auch hier zeigen sich Limitierungen bei komplexeren Anforderungen. Die erweiterte Bankabstimmung funktioniert gut für bekannte Transaktionstypen, die regelbasierte Abgleichmaschine bleibt jedoch statisch. Die finanzielle Abstimmung auf Konzernebene leidet oft unter manuellem Abgleich und fragmentierten Cloud-Integrationen. Dies verzögert den Monatsabschluss und erhöht das Prüfrisiko maßgeblich; Automatisierung hilft bei diesen Engpässen.

Die Cashflow-Prognose in Dynamics 365 Finance bietet ein solides Gerüst, verfügt jedoch über keine echten Echtzeit-Banksaldenfeeds und integriert keine externen Zahlungsflussdaten. Ein dediziertes FX-Risikomodul fehlt. Hedging, FX-Exposure-Reporting und die Dokumentation für IFRS Hedge-Accounting erfordern daher separate Tools oder aufwendige Anpassungen. Standardberichte sind buchhaltungsorientiert und bieten keine globale Cash-Position oder Intraday-Liquiditätsanalysen im Treasury-Format.

Die Bankkonnektivität in Dynamics 365 Finance unterstützt Formate wie ISO20022, BAI2 und CAMT, bietet aber keine Out-of-the-Box-API-Konnektivität zu großen deutschen, österreichischen und Schweizer Banken. Im DACH-Raum ist EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard) der etablierte Standard für den elektronischen Bankdatenaustausch zwischen Unternehmen und Kreditinstituten. EBICS ist seit 2008 in Deutschland verpflichtend für alle Banken und in Österreich, Frankreich und der Schweiz weit verbreitet. Native In-House-Banking-Fähigkeiten wie Cash-Pooling oder Notional Pooling sind in Dynamics nicht vorhanden.

Darlehensmanagement vs. Cash-Management in Dynamics 365

Darlehensmanagement umfasst die Verfolgung von Kreditfazilitäten, revolvierenden Kreditlinien, Intercompany-Darlehen und den zugehörigen Zinsabgrenzungen. Dies ist eine eigenständige, hochkomplexe Treasury-Funktion.

Cash-Management ist hingegen die operative Disziplin der Verwaltung täglicher Banksalden und der kurzfristigen Liquiditätsprognose, welche in Dynamics 365 Finance im entsprechenden Modul verortet ist.

Dynamics 365 Finance besitzt kein natives, dediziertes Darlehensmanagement-Modul. Unternehmen, die Multi-Tranche-Kreditfazilitäten überwachen oder Covenant-Compliance-Berichte erstellen müssen, sind gezwungen, das System stark anzupassen oder eine dedizierte Treasury-Plattform mit integrierten Schuldenmanagement-Fähigkeiten zu implementieren.

Private-Equity-finanzierte Mittelständler sind hiervon besonders betroffen, da diese häufig komplexe Schuldenstrukturen parallel zum operativen Geschäft steuern.

Dynamics-Erweiterung vs. vernetzte Plattform: Wo die Treasury-Logik sitzt

Es existieren zwei primäre Wege, um die Treasury-Lücke in einer Dynamics-Umgebung zu schließen:

Das Argument für eine Erweiterung innerhalb von Dynamics

Eine Erweiterung, die auf der Dynamics-Plattform aufgebaut ist, läuft innerhalb der Dynamics-365- oder Business-Central-Umgebung. Sie greift auf native Daten zu, nutzt dieselbe Authentifizierung und benötigt keine zusätzliche Datenextraktionsschicht. Für Organisationen mit extrem strikten IT-Governance-Richtlinien, die einen Single-Vendor-Ansatz fordern, reduziert dies die Integrationsreibung.

Das Argument für eine vernetzte Plattform

Eine vernetzte Treasury-Management-Plattform sitzt neben dem ERP und integriert sich via APIs. Sie verbindet sich bidirektional mit Dynamics 365 Finance oder Business Central, zieht Buchhaltungsdaten und schiebt Zahlungen und Abstimmungseinträge, während sie sich gleichzeitig mit Banken via Host-to-Host, SWIFT oder Open-Banking-APIs verbindet.

Die PwC Global Treasury Survey 2025 belegt, dass 65 Prozent der befragten Organisationen planen, ihre API-Nutzung in den kommenden Jahren auszuweiten, um eine Echtzeit-Integration zwischen ERPs, Treasury-Software und Bankennetzwerken zu schaffen. Finanzverantwortliche sollten sich detailliert ansehen, wie eine API-Anbindung an Ihr ERP funktioniert, um die architektonischen Vorteile zu evaluieren.

Wann Dynamics allein genügt

Innerhalb von Dynamics nur mit nativen Features zu bleiben, macht Sinn, wenn die Organisation eine Einzelgesellschaft mit minimaler Kontenstruktur ist. Ferner sollte das Treasury vom regulären Finanzteam ohne dedizierten Treasurer verwaltet werden, das Währungsrisiko muss gering sein und es darf keine Notwendigkeit für komplexes Cash-Pooling geben. Sobald die strukturelle Komplexität wächst, werden die nativen Funktionen zum Engpass.

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Wie Sie Treasury-Management-Software für Dynamics 365 auswählen

Bei der Bewertung von Treasury Management Software für Dynamics 365 Finance oder Business Central sollten Treasury- und Finanzteams folgende Dimensionen prüfen:

BewertungsdimensionWorauf Sie achten solltenAuswirkung
ERP-IntegrationBidirektionaler API-Konnektor zu D365 Finance und Business Central für sichere Echtzeitsynchronisation.Starke ERP-TMS-Bank-Integration zeichnet führende Treasury-Ökosysteme aus
BankkonnektivitätDirekte API oder SWIFT/ISO 20022-Konnektivität zu großen deutschen, österreichischen und Schweizer Banken; EBICS-Unterstützung; Host-to-Host als FallbackISO 20022 strukturierte Daten verbessern Abstimmungsgenauigkeit und Prognose; EBICS ist im DACH-Raum Standard
BankabstimmungAutomatisierter Abgleich mit intelligenten Regeln und einem lückenlosen Prüfpfad.Reduziert den manuellen Aufwand und minimiert die Prüfungs- und Auditrisiken.
Cash-Sichtbarkeit und PrognoseGlobale Cash-Position in Echtzeit, Multi-Bank-Fähigkeit und KI-assistierte Prognosen (unter menschlicher Aufsicht).Systembasierte Prognosen ersetzen fehleranfällige manuelle Tabellenkalkulationen.
Multi-Entity und Multi-CurrencyUnterstützung komplexer Konzernstrukturen,  Intercompany-Netting; FX-Exposure-TrackingErforderlich für jede Gruppe, die international oder mit mehreren Gesellschaften operiert.
ZahlungsmanagementZentralisierte Freigabeworkflows und strikte Rollentrennung zur Betrugsprävention.Gewährleistet, dass die operative Kontrolle stets bei den autorisierten Finanzverantwortlichen bleibt.
Liquiditäts- und RisikomanagementÜberwachung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken sowie Szenariomodellierung.Bei Zinsvolatilität und geopolitischer Unsicherheit ist Treasury-Management wichtig
DarlehensmanagementLückenlose Verfolgung von Kreditfazilitäten, Zinsabgrenzungen und Covenants.Schließt die funktionale Lücke, die in Dynamics 365 Finance nativ besteht.
Regulatorische und PrüfungsbereitschaftUnterstützung interner Kontrollen und vollständige Audit-Trails.Die Software muss als sichere Schnittstelle dienen, während Transaktionen stets Compliance-konform dokumentiert werden.
ImplementierungsgeschwindigkeitCloud-native Architektur für einen schnellen Time-to-Value in Wochen statt Monaten.Kurze Projektlaufzeiten sind ein zentraler Faktor für den modernen Technologie-Business-Case.
SkalierbarkeitReibungsloses Wachstum ohne die Notwendigkeit kostspieliger Re-Implementierungen.Die Priorisierung skalierbarer Architekturen stieg im Marktvergleich signifikant an.
Benutzererfahrung für FinanzteamsKonfigurierbare Treasury-Dashboards, die dem CFO und Controller die relevantesten Metriken liefern.Moderne Systeme ermöglichen es dem Management, stets die analytische Oberhand zu behalten.

Wie Dynamics 365- und Business Central-Teams Treasury mit Embat betreiben

Finanzteams, die Dynamics 365 Finance oder Business Central als ERP-Schicht nutzen, können Embat integrieren, um die Lücke zwischen Buchhaltung und strategischem Treasury-Management zu schließen. Als spezialisierte Treasury-Management-Plattform liefert Embat automatisierte Bankabstimmung mit intelligentem Matching, Echtzeit-konsolidierte Cash-Positionen über alle Banken und Einheiten hinweg, Payment-Orchestrierung erfolgt über strikte, konfigurierbare Genehmigungsworkflows.

So wird gewährleistet, dass Finanzexperten stets die volle Kontrolle behalten und jeder Schritt revisionssicher ist. Durch die Embat-Integration für Business Central und Dynamics 365 Finance via API bleiben Buchhaltungs- und Treasury-Daten bidirektional synchronisiert, ohne dass fehleranfällige manuelle Neueingaben erforderlich sind.

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